Montagmorgen, die Sonne scheint. Ich bin noch ganz beschwingt von den Erlebnissen des Wochenendes. Ja, die Woche kann kommen, denn ich habe so einige gute Ideen, die ich umsetzen möchte … Und mit diesem Schwung setze ich mich an meinen Schreibtisch.

Bevor ich den Rechner anschalte, ein Blick auf meine To-Do Liste. Oh Gott, da sind ja noch Aufgaben drauf, die ich letzte Woche erledigen wollte. Dann der Blick in mein Postfach … 50 neue Mails, die sich über das Wochenende dort angesammelt haben. Darunter Newsletter, die ich nie abonniert habe, welche, die mich nicht mehr interessieren, Einladungen zu kommenden Veranstaltungen, belanglose Informationen, und ein paar Mails wo meine Antwort dringend notwendig ist. 

Guten Morgen Realität und Tschüss gute Vorsätze, oder?

Was tun Sie, wenn Sie die Routine eingeholt? Und was tue ich?

Schritt für Schritt

Oben geschilderte kleine Geschichte war ein kurzer Blick in den Rückspiegel. Zurück in eine Zeit, in der es meine kleinen sprießenden Ideen vom Wochenende, die meinem Leben eine einzigartige Richtung geben, nicht bis zur Mittagspause geschafft haben. 

Eines habe ich auf meinem Weg seitdem gelernt: Es sind die kleinen Schritte, die die Routinen ändern, welche Ihnen Ihre Energie und Ideen rauben.

Solche kleinen Schritte sind für mich, um den Kopf freizubekommen: Mindestens einmal in der Woche gehe ich vor der Arbeit zum Schwimmen. Nach Feierabend laufe ich eine Runde mit meinem Hund. 

Aktion nicht Reaktion

Ich habe viel darüber gelesen und gehört, wie es andere Menschen machen, die ihren Weg gehen. Daraus habe ich meinen persönlichen Mix kreiert, bei dem ich mich wohl fühle und der mir einen Sinn gibt. Bei diesem persönlichen Mix ist mir eines wichtig: Fokus. Fokus – und noch einmal Fokus.

Es ist mein Leben, und meine Entscheidungen heute hängen davon ab, ob ich meine Ziele, die ich mir für mein zukünftiges Leben gesteckt habe, auch erreiche. 

Wenn ich also jeden Tag etwas für meine Ziele tue, bewege ich mich stetig darauf zu. Das ist der Fokus, mit dem ich der Routine begegne und meine Ideen verwirkliche.

Ideen im Fokus

Es gibt mir Zufriedenheit, wenn ich jeden Tag etwas für meine Ziele getan habe. Meinen Fokus setze ich auf folgende Bereiche: 

  • Unser Unternehmen Bauer & Böcker voran bringen.
  • Meine Karriere als Speakerin [LINK zu ingabauer.com] weiterzuentwickeln.
  • Körperlich und geistig fit bleiben.

Ich brauche Bewegung. Deswegen ist es mir sehr wichtig, bis ins hohe Alter meinem Bewegungsdrang nachgehen, Abenteuer verfolgen zu können und körperlich und geistig fit zu bleiben. 

Aus diesem Grund hat jeder meiner Tage mindestens zwei Trainingseinheiten. Eine ist dem Körper gewidmet. Ich treibe Sport, entweder draußen in der Natur mit Laufen und Radfahren oder in meinem Fitnessstudio in Berlin, wo jede Woche über 100 Kurse auf mich warten. 

Die andere Trainingseinheit dient der persönlichen Weiterentwicklung: Ich lerne. Das Lernen neuer Wissensbereiche ist für mein berufliches Fortkommen unerlässlich. Die Themen der Digitalisierung sind weitreichend, und es ist erforderlich genau auszusortieren, was für mich als Unternehmerin wichtig ist und womit ich mich unnötig beschwere. 

Jeden Tag nehme ich mir deswegen von meinem Stapel ein Buch und lese darin. Auf Autofahrten oder auf meinen Spaziergängen höre ich ein Hörbuch. Oft sind diese Bücher in englischer Sprache, denn viele spannende Bücher über Onlinevertrieb, digitales Mindset, neues Unternehmertum kommen aus den USA und sind noch nicht ins Deutsche übersetzt. Neben dem inhaltlichen Learning habe ich somit zusätzlich den Effekt, meine Englischkenntnisse zu trainieren.

Ich lerne zudem durch Menschen: Soziale Kontakte zu Menschen zu pflegen, die auf der gleichen Welle surfen und mit denen ich mich verbunden fühle, ist mir sehr wichtig. Menschen sind so spannend. Sie haben soviel zu erzählen. Ich kann hier soviel lernen. Freude, Ausgelassenheit, Spaß und Leichtigkeit sollen an jedem Tag, nicht nur am Wochenende, meine Begleiter sein. 

Im Fokus: Ich

Es klingt vielleicht egoistisch, aber erst wenn ich die Aufgaben fertig gestellt habe, die ich als Priorität erkläre, weil sie für mich im Fokus sind, erledige ich die Aufgaben, um die mich andere bitten. Ich schaue auch ganz genau nach, ob es überflüssige Zeitfresser sind.

Denn bei den für mich wichtigen Aspekten den Fokus zu setzen, bedeutet: Wenn ich am Ende des Tages auf mein Tagewerk schaue und feststelle, dass ich alle Bereiche bedient habe, dann bin ich zufrieden. 

Und diese Zufriedenheit macht mich stark für das Unternehmen und die Menschen, die mir begegnen.

Schritt für Schritt, Tag für Tag arbeite ich an dieser Zufriedenheit. Das ist mein Lebensweg. Denn es sind die kleinen Veränderungen, die auf lange Sicht die großen Unterschiede machen. 

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